Was geschah am 17.01 ?
2013: Fahrzeugbergung auf der Münchendorfer Straße Bild

2013: LKW steckt fest am Kanal

2011: Verkehrsunfall auf der B17 - Storno durch Polizei

2009: Brandsicherheitswache in der Sporthalle

2005: Frontal gegen Baum Bild

Wastl


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RRB Moedling


 

Die Einsätze 2002
(Auszug aus dem Einsatztagebuch)

"Silvesterknaller"
(31.12.2002)


Am letzten Tag des Jahres kam es auf der Münchendorfer Straße zu einem Verkehrsunfall zweier PKW: Ein Lenker schob mit seinem Geländewagen aus einer Grundstückseinfahrt auf die Straße. Ein in Richtung Münchendorf fahrender Guntramsdorfer konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig bremsen, ein Zusammenstoß war die Folge.

Mit der Hubbrille unseres Schweren Rüstfahrzeuges wurde ein Fahrzeug verbracht, der Geländewagen war nach Aussage des Besitzers fahrtauglich.

Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicher Weise niemand. Während der Einsatztätigkeit wurde die Münchendorfer Straße kurzzeitig gesperrt und der Verkehr lokal umgeleitet.


PKW gegen Badner Bahn
(19.12.2002)

Zu einem nicht ganz unspektakulären Unfall wurden wir am Nachmittag des 19. Dezember gerufen: Ein durch die Lichteneckergasse fahrender PKW-Lenker hatte offenbar beim Versuch, die Feldgasse zu überqueren, die herannahende Garnitur der Badner Bahn übersehen und fuhr in die Kreuzung ein. Der Fahrer des Zuges konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Auto wurde einige Meter mitgeschleift, bevor es an einem Masten hängen blieb.

Glücklicher Weise blieb der Autolenker - so wie auch sämtliche Fahrgäste un der Fahrer der Badner Bahn - unverletzt!

Die Bergungs des verunfallten PKW gestaltete sich ein wenig schwierig, weil er sich in der Zugsgarnitur verkeilt hatte. Langsam wurde er mit dem Kran des SRF zurück gezogen, bis beide Fahrzeuge voneinander "gelöst" waren.

Nach rund 45 Minuten konnte die beteiligte Garnitur der Badner Bahn ihre Fahrt fortsetzen. Während der Bergfungsarbeiten wurde der Bahnverkehr nach Baden über das Richtungsgleis Wien umgeleitet.

 


Überschlag auf der Neudorfer Straße
(09.11.2002)

Kurz nach 06.00 Uhr meldete ein Autofahrer bei der Gendarmerie einen Unfall auf der Neudorfer Straße, Höhe Grillparzerstraße: Als die Beamten am Unfallort eintrafen, fanden sie jedoch lediglich einen Wagen im angrenzenden Feld, auf dem Dach liegend. Vom Lenker fehlte jede Spur. Offensichtlich hatte sich der Unfall wesentlich früher ereignet. Obwohl der Wagen schwer beschädigt war, dürften der Fahrer und eventuelle Insassen nur leicht verletzt worden sein, sodass sie die Unfallstelle verlassen konnten.

Jedenfalls wurden wir um 06.14 von Florian Mödling alarmiert, um die Fahrzeugbergung vorzunehmen. Mit drei Fahrzeugen fuhren wir zum Unfallort: Zunächst wurde der Mazda-Van auf die Räder gestellt, um ihn danach mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges über die etwa zwei Meter hohe Böschung auf die Fahrbahn zu ziehen. Schließlich verbrachten wir das Unfallfahrzeug zwecks Sicherstellung

.Während der Bergungsarbeiten musste die Neudorfer Straße für kurze Zeit komplett gesperrt werden.

 


Kleinlieferwagen: Aufbauhöhe unterschätzt
(18.10.2002)

An diesem Freitag mittag wollte ein Guntramsdorfer mit einem Leihwagen der Fa. Hornbach Holz nach Hause transportieren. Dabei unterschätzte er in der Einfahrt Hauptstraße 57 die Gesamthöhe des Kleinlieferwagens mit 3,2m. Zunächst riss er den Planenaufbau vom Fahrzeug, bevor er in der Einfahrt stecken blieb.

In dieser Einfahrt blieb das Fahrzeug mit dem Aufbau hängen
Der Aufbau musste teilweise demontiert werden

 

Am Einsatzort angekommen versuchten wir zunächst, den Lieferwagen aus der Einfahrt zu bringen: Dazu wurde die Plane komplett abgenommen. Danach wurde mit dem Gewicht der Feuerwehrleute das Fahrzeug so weit "abgesenkt", dass man aus der Einfahrt fahren konnte. Schließlich wurde der Aufbau teilweise demontiert, um den Wagen gefahrlos zur Fa. Hornbach zurück bringen zu können.

Detail am Rande: Ein Aufkleber in unmittelbarer Nähe des Lenkrades macht auf die für die meisten Fahrer dieser Kleinlieferwägen ungewohnten Fahrzeughöhe unmissverständlich aufmerksam...

 


Ölalarm im Ortszentrum
(11.10.2002)

Ausgerechnet der LKW einer Entsorgungsfirma hatte am späten Nachmittag des 11. Oktober einen so schweren Defekt, dass im Bereich der Kreuzung Kirchenplatz - Pfarrgasse einige Liter Motoröl ausflossen. Normaler Weise stellt das Binden solch relativ geringer Ölmengen (vermutlich waren es etwa 10 Liter) auf Asphalt keine all zu große Herausforderung dar. Angesichts des anhaltenden Regens und des leichten Gefälles der Pfarrgasse hatten wir aber doch Einiges zu tun.

Jedenfalls wurden wir gegen 17.30 Uhr von der Gendarmerie Guntramsdorf zu diesem Öleinsatz alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort mussten zunächst Maßnahmen getroffen werden, damit kein Öl in die Kanalisation gelangen konnte. Mit Hilfe von Sand wurde das mit Öl kontaminierte Wasser umgeleitet. Am Ende der Pfarrgasse verhinderten so genannte Schachtabdeckungen das Abfließen des Öls in den Kanal. In diesem Bereich wurde das Öl-Wassergemisch abgeschöpft und entsorgt.

Mit Bindemittel wurde das Öl von der Fahrbahn entfernt. Auf Grund des Regens musste eine ziemlich große Fläche "behandelt" werden. Schließlich konnte kurz nach 19.00 Uhr die Pfarrgasse (Sackgasse) für den Anrainerverkehr bzw. für die Besucher eines Heurigenbetriebes wieder freigegeben werden.

Auch an anderen Stellen, an denen besagter LKW zuvor gehalten hatte, mussten kleine Ölspuren beseitigt werden.

 


Crash mit Aspangbahn
(28.09.2002)

Riesenglück hatte an diesem Samstagmorgen gegen 07.00 Uhr der Fahrer eines Klein-LKW: Auf der Kreuzung der Münchendorfer Straße mit der Aspangbahn stieß er gegen eine Treibwagengarnitur. Der Kleinlaster wurde schwer beschädigt in die angrenzende Wiese geschleudert. Der wie durch ein Wunder unverletzte Lenker gab an, er hätte anstatt zu bremsen Gas gegeben und dadurch wurde die Kollision verursacht.

Wenig später kamen wir - alarmiert durch den Gendarmerieposten Guntramsdorf - am Unfallort an. Während einige Kameraden den Klein-LKW in das nahe gelegene Lagerhaus verbrachten, konnten die anderen das ausgeflossene Diesel- und Motoröl binden. Trotz der etwa  halbstündigen Aufräumungsarbeiten kam es auf der Münchendorfer Straße zu keinen wesentlichen Verkehrsbehinderungen.

 


Öleinsatz auf Autobahnraststation Guntramsdorf
(19.09.2002)

Unmittelbar nach einer Übung wurden wir zu einem Öleinsatz gerufen. Ausnahmsweise konnte auf eine Alarmierung per Pager verzichtet werden, weil wegen erwähnter Übung genug FeuerwehrkameradInnen anwesend waren. So fuhren zunächst das Kommandofahrzeug, das Schwere Rüstfahrzeug sowie Tank2 zum Einsatzort, dem LKW-Parkplatz der Autobahnraststation Guntramsdorf.


Das ausgeflossene Dieselöl wird abgeschöpft

Dort war aus ungeklärter Ursache der Treibstofftank eines LKW-Zuges leck geschlagen worden. Knapp 400 Liter Dieselöl drohten Erdreich und Oberflächenkanal zu verseuchen.

Zunächst wurde erfolgreich versucht, den ausfließenden Diesel aufzufangen. Weiters dichteten wir einen Kanaldeckel ab und schöpften den Treibstoff aus einer Erdgrube ab.

Selbstverständlich wurde wegen des kontaminierten Erdreiches die BH Mödling informiert.

Während mit einer eigens für solche Einsätze konstruierten Pumpe der restliche Treibstoff aus den Tanks in andere Behälter umgepumpt wurde, überprüften einige Kameraden genau die Kanäle, die von dem ausgeflossenen Diesel betroffen sein konnten. Bald stellte sich heraus, dass die eingebauten Ölabscheider das Dieselöl "verkraftet" und somit unschädlich gemacht hatten.


Eine spezielle Mineralölpumpe,
die mit Hilfe von Luftdruck arbeitet


Mit Ölbindemittel wurde der betroffene Bereich des LKW-Parkplatzes behandelt

Zuletzt wurde Dieselöl auf den betroffenen Teilen des LKW-Parkplatzes gebunden. Das kontaminierte Erdreich wurde von der Autobahnmeisterei abgegraben und entsorgt.


58-Jähriger im Rohrfeldteich ertrunken
(27.08.2002)

"Zilleneinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Guntramsdorf am Rohrfeldteich zur Personensuche." So lautete die Pagerdurchsage, die nichts Gutes vermuten ließ.

Ein Wiener Ehepaar, das mit seinen beiden Hunden häufig den Rohrfeldteich besuchte, war auch an diesem Tag wieder hier. Gegen 18.00 Uhr ging der Mann noch einmal ins Wasser. Als seine Frau ihn einige Zeit später aus den Augen verlor, begann sie ihn zu suchen. Doch vergeblich, sie konnte ihn nicht finden - auch nicht mit Hilfe einiger anderer Teichbesucher, darunter auch einer unserer Feuerwehrkameraden. Deshalb wurden wir schließlich zur Personensuche alarmiert.


Der Rohrfeldteich: Ein beliebtes Ziel für
Angler und Erholungsuchende

Wenig später waren wir mit unserer Zille und ausreichend Mannschaft vor Ort. Doch leider bestätigten sich beim Eintreffen unsere Befürchtungen: Der Mann war in der Zwischenzeit gefunden und von dem anwesenden Kameraden ans Ufer gezogen worden. Dort konnten wir nur noch mithelfen, den leblosen Körper aus dem Wasser zu bergen.

Kurz darauf traf auch der Notarzt ein, der jedoch nur noch den Tod durch Ertrinken bei dem 58jährigen Wiener feststellen konnte...


PKW landet auf dem Dach
(26.08.2002)

"Technischer Einsatz nach Verkehrsunfall für die Freiwillige Feuerwehr Guntramsdorf, vermutlich mit Menschenrettung, in der Rudolf Heintschelstraße." So lautete die Pagerdurchsage um 01.19 Uhr. Bereits wenige Minuten später fuhren das Schwere Rüstfahrzeug, das Kommandofahrzeug sowie Tank2 zum Unfallort. Dort angekommen gab der Einsatzleiter über Funk sofort Entwarnung: "Keine Menschenrettung, keine Personen mehr in Gefahr!"

Eine Guntramsdorferin war mit ihrem Wagen aus unbekannter Ursache ins Schleudern gekommen, touchierte ein geparktes Fahrzeug, drehte sich und blieb auf dem Dach mitten auf der Fahrbahn liegen. Die geschockte Lenkerin befreite sich - nach Angaben der Rettung - unverletzt selbst aus dem schwer beschädigten PKW. Sie dürfte angegurtet gewesen sein.

Viele Hände brachten das Unfallfahrzeug wieder auf die Räder, danach wurde es sicher gestellt. Die Lenkerin wurde von der Rettung zur Einvernahme auf den Gendarmerieposten Guntramsdorf gebracht.


PKW auf den Geleisen der Badner Bahn
(25.08.2002)

Gegen 01.00 Uhr früh wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der B17 auf Höhe der Viaduktstraße alarmiert. Laut Pagerdurchsage befand sich ein Fahrzeug auf den Schienen der Badner Bahn, was sich bei unserem Eintreffen auch bestätigte.

Dem Vernehmen nach war Folgendes geschehen: Auf Grund von Gleisbauarbeiten im Bereich der Kreuzung Badner Bahn - B17 auf Höhe des Ozean-Teiches wurde die B17 in Richtung Wr. Neudorf bei der Viaduktstraße durch einen Sicherungsposten gesperrt. Der Lenker eines roten SEAT Ibiza mit Badner Kennzeichen dürfte diesen Sicherungsposten offenbar zu spät gesehen haben und verriss den Wagen nach rechts. Dabei stürzte das Auto auf die Geleise der Badner Bahn. Der Sicherungsposten wurde an den Beinen verletzt, der Fahrer erlitt einen Schock; beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Beifahrerin blieb unverletzt. Glücklicher Weise war zum Zeitpunkt des Unfalls der Fahrbetrieb der Badner Bahn bereits eingestellt.

Am Fahrzeug entstand zwar erheblicher Sachschaden. Da jedoch an dieser Stelle die Böschung zur Badner Bahn hinunter nicht sehr hoch ist, kamen die beiden Insassen mit dem Schrecken davon.

Mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges  hoben wir den Unfallwagen zurück auf die Straße, stellten ihn auf die Abschleppbrillen und entfernten ihn so von der Unfallstelle.


Einmalige Tierrettung
(24.08.2002)

Zu einer Tierrettung in die Wiesengasse mussten wir um 19.20 Uhr ausrücken: Ein Hängebauchschwein war aus einem Haus in der Steinfeldgasse entwichen. Es kam bis in Die Wiesengasse Nr. 5 (die Bewohner waren nicht zu Hause), wo es sich völlig erschöpft hinlegte.

In der Folge war es für die Feuerwehrleute nicht weiter schwierig, das Schwein auf einen Kleinanhänger zu verladen und seiner Besitzerin zurückzubringen


Viaduktstraße: PKW gegen Baum
(12.08.2002)

Während einige KameradInnen im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes längst in das Hochwassergebiet bei Grafenwörth unterwegs waren, wurden die Daheimgebliebenen um 06.40 Uhr zu einer Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall alarmiert.

Der Lenker eines silberfarbenen Volvo hatte offenbar auf der regennassen Fahrbahn möglicher Weise auf Grund überhöhter Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren und war gegen einen Baum gekracht. Der Fahrer wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus eingeliefert. Am PKW entstand erheblicher Sachschaden.

Mit unserem Schweren Rüstfahrzeug konnten wir den verunfallten Wagen bergen und sicherstellen. Mit dem Einsatz waren 12 Feuerwehrmitglieder 1 Stunde lang beschäftigt.

 


Hochwassereinsätze im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes
im Großraum Krems
08. - 24.08.2002

Die gesammelten Berichte über unsere Einsätze bei diesem "Jahrhundert-Hochwasser" finden Sie in der Rubrik
"Nachlese" unter "Bilanz der KHD-Einsätze"


 

 

Discothekbrand in Gumpoldskirchen
(04.08.2002)

Um exakt 06.15 Uhr heulten in Guntramsdorf die Sirenen, nachdem man wenige Minuten zuvor bereits jene von Gumpoldskirchen hören konnte. Über den Pager kam die Meldung, dass wir die Freiwillige Feuerwehr Gumpoldskirchen bei der Brandbekämpfung in der Jubiläumsstraße unterstützen sollen.

Bereits auf der Fahrt nach Gumpoldskirchen konnte man gut die Rauchsäule und die Schwaden erkennen. Wenig später kamen wir am Einsatzort an: Eine Discothek stand in Vollbrand!

Neben unserer Wehr wurden auch noch die Betriebsfeuerwehr der Firma Dupont sowie die FF Möllersdorf zur Unterstützung angefordert. Trotz des Einsatzes von mehr als 70 Feuerwehrleuten brannte die Discothek völlig aus, jedoch konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Detailberichte und weitere Fotos finden Sie auf den Internetseiten der FF Gumpoldskirchen (offiziell und inoffiziell).


Spektakulärer Unfall beim Rinketeich
(15.07.2002)

Unmittelbar nach einer so genannten Unterabschnittsübung im Bereich Gumpoldskirchen-Richardhof - es waren die Betriebsfeuerwehr DuPont sowie die FF Gumpoldskirchen und Guntramsdorf beteiligt - wurden wir gleichsam auf dem Heimweg gegen 22.00 Uhr zu einem technischen Einsatz nach Verkehrsunfall "mit vermutlicher Menschenrettung" alarmiert. Sofort änderte Tank1 seine Route und fuhr in Richtung Unfallort auf der B17, Höhe Rinketeich. Das Schwere Löschfahrzeug ("Pumpe") fuhr zur Sicherheit Richtung Feuerwehrhaus, um ggf. mit einem Fahrzeug mit hydraulischem Rettungsgerät zum Unfallort weiter zu fahren.

Am BMW entstand Totalschaden

Tatsächlich waren aber bereits sowohl das Schwere Rüstfahrzeug als auch Tank2 - beide mit Spreizer und Schere ausgerüstet - zum Einsatzort unterwegs, wo sich binnen kürzester Zeit fünf Fahrzeuge mit insgesamt 31 Einsatzkräften unserer FF einfanden.

Was war geschehen? Ein aus Richtung Traiskirchen kommender PKW-Lenker hatte vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit die Herrschaft über seinen BMW verloren, krachte deshalb auf Höhe der Viaduktstraße gegen die Leitschiene und wurde von dort in den Uferbereich des Rinketeichs geschleudert.



Diese beiden Augenzeugen bargen 2 Insassen
und stellten den Motor des Unfallfahrzeuges ab

Zwei Augenzeugen aus dem Bezirk Baden hielten ohne zu zögern am Unfallort an, stellten den Motor des Unfallfahrzeuges ab, bargen zwei Insassen aus dem Wrack und verständigten die Einsatzkräfte. Die beiden Unfallopfer wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus eingeliefert.

Die beiden Verletzten - beide waren dem Vernehmen nach alkoholisiert - sprachen von einer weiteren Person, die den Wagen gelenkt haben soll. Deshalb wurde eine Suchaktion am Rinketeich eingeleitet: Feuerwehrkameraden durchkämmten den Uferbereich, sogar ein Spürhund der Gendarmerie wurde eingesetzt, eine Zillenbesatzung unserer Wehr unterstützte die Suche vom Wasser aus. Jedoch erfolglos. Ob sich tatsächlich eine weitere Person in dem Fahrzeug befunden hat, werden wohl erst kriminaltechnische Untersuchungen klären.

Nachdem die Personensuche ergebnislos beendet worden war, konnte mit der Sicherstellung des verunfallten PKW begonnen werden. Wieder einmal (wir können es gar nicht oft genug betonen) wurde mit Hilfe des Krans unseres Schweren Rüstfahrzeuges die Fahrzeugbergung problemlos bewerkstelligt.

Nach etwas mehr als zwei Stunden war der Einsatz beendet. Während der Bergungsarbeiten war die B17 nur einspurig befahrbar, für kurze Zeit musste sie komplett gesperrt werden.


Die Wrackbergung mit dem Kran des
Schweren Rüstfahrzeuges


Unfallserie in Guntramsdorf
(28.06.2002)

Viel zu tun gab es für uns an diesem Tag, der in Ostösterreich die Ferien "einläutet":

Am frühen Nachmittag rückten wir zur Raststation Oldtimer an der Südautobahn aus. Nach dem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge mussten diese sicher gestellt werden.

Gegen 21.00 Uhr die nächste Alarmierung: Aus unbekannter Ursache kam auf der B17 der Lenker eines Honda Civic von der Fahrbahn ab, fuhr gegen ein Verkehrszeichen, prallte gegen einen Lichtmasten und kam schließlich auf seiner Spur aber in entgegengesetzter Fahrtrichtung zum Stehen. Der Lenker wurde mit Kopfverletzungen - möglicher Weise war er nicht angegurtet - ins Krankenhaus eingeliefert. Während der Bergungsarbeiten war die B17 in diesem Bereich kurzfristig nur einspurig passierbar.

Unterdessen hatte sich auf der Weinbergstraße ein weiterer Unfall ereignet: Der Fahrer eines Porsche mit deutschem Kennzeichen gab gegenüber der Gendarmerie an, ein anderes Fahrzeug hätte ihn geschnitten. Bei dem folgenden Ausweichmanöver sei er von der Fahrbahn abgekommen. Dem Vernehmen nach blieb der Lenker unverletzt, seine Beifahrerin wurde mit einem Armbruch in Krankenhaus gebracht.

An dem Wagen entstand Totalschaden, sodass er nur noch mit Hilfe von Rangierrollern auf einen nahen Parkplatz verbracht werden konnte.

Während der Bergungsarbeiten war die Weinbergstraße komplett gesperrt. Ein BMW-Lenker wollte deshalb sein Fahrzeug wenden, setzte aber zu weit zurück, sodass er mit der Hinterachse im Straßengraben hängen blieb. Der Fahrer hatte keine Chance, sich bzw. seinen Wagen alleine aus seiner misslichen Lage zu befreien. Mit Hilfe einiger Feuerwehrkameraden wurde der BMW wieder auf die Fahrbahn geschoben.


Brand im Schredderwerk in Laxenburg
(26.04.2002)

In der gesamten Umgebung von Laxenburg - ja sogar in Wien - konnte man die schwarze Rauchsäule sehen, die vom Schredderwerk aufstieg. So war es keine Überraschung, als wir exakt um 16.28 Uhr von Florian Mödling zu einem Brandeinsatz nach Laxenburg gerufen wurden. Gleichzeitig rückten einige Kameraden zu einem technischen Einsatz in die Weinberge aus: Dort drohte ein Lieferwagen abzurutschen und umzustürzen.

Mit drei Fahrzeugen machten wir uns auf den Weg, um unsere Laxenburger Kameraden bei der schwierigen Brandbekämpfung zu unterstützen. Diese wurde wegen der überaus starken Rauchentwicklung unter Schwerem Atemschutz durchgeführt.

Weitere Informationen und Details finden Sie bei der FF Laxenburg sowie bei der FF Biedermannsdorf:

Nachfolgend einige Impressionen dieses spektakulären Einsatzes aus der Kameraperspektive der FF Guntramsdorf (durch Anklicken der Fotos erscheinen sie in vergrößerter Darstellung):

Anmerkung:
Der oben erwähnte Lieferwagen konnte mit Hilfe des Schweren Rüstfahrzeuges zunächst gesichert und in weiterer Folge auf festen Untergrund gestellt werden. Leider hatten die dort eingesetzten Kameraden keine Möglichkeit, den Brand im Schredderwerk aus ihrer "gehobenen Position" zu fotografieren...


Regenunfall auf der Viaduktstraße
(17.04.2002)

Gegen 19.45 Uhr fuhr eine Guntramsdorferin mit ihrem PKW aus Richtung Mödling kommend auf der regennassen Viaduktstraße. Plötzlich geriet sie auf Höhe der Müllumladestation aus ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite und blieb mit den linken Rädern im Straßengraben hängen. Zum Glück kam zu diesem Zeitpunkt kein Fahrzeug aus der Gegenrichtung, ein Frontalzusammstoß wäre vermutlich unvermeidbar gewesen. Die Lenkerin sowie ihre Beifahrerin blieben unverletzt.

Nachdem wir über "Florian Mödling" alarmiert worden waren, rückten wir mit drei Fahrzeugen und 15 Mann/Frau zum Unfallort aus. Mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges konnte der verunfallte PKW raschgeborgen und zur Seite gestellt werden. Die Viaduktstraße musste kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden.


Feuer am Wr. Neustädter Kanal
(30.03.2002)

Aus zunächst unbekannter Ursache standen in der Nähe der Galda-Brücke einige Bäume im unmittelbaren Uferbereich des Wiener Neustädter Kanals in Flammen. Die FF Guntramsdorf wurde um 11.41 - knapp 20 Minuten vor der für Samstag üblichen Sirenenprobe - mittels Pager und Sirene alarmiert und fuhr mit insgesamt drei Fahrzeugen zum Einsatzort.

Das Feuer konnte unter Vornahme eines Hochdruckrohres rasch gelöscht werden. Bei der Begutachtung der Brandstelle deutete Einiges darauf hin, dass der Brand gelegt worden sein könnte. Kanpp eine halbe Stunde nach der Alarmierung rückte die FF Guntramsdorf wieder ins Feuerwehrhaus ein.

Wie die anschließenden Ermittlungen der Gendarmerie ergaben, war das Feuer durch spielende Kinder beim "Zündeln" verursacht worden


Brand oberhalb des Windradlteichs
(24.03.2002)

Palmsonntag, 09.47 Uhr:
"Brandeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Guntramsdorf, Brand einer Bauhütte auf dem Eichkogel oberhalb des Windradlteichs", tönte es aus den Pagern. Gleichzeitig heulten beide Guntramsdorfer Sirenen.

Einige Kameraden, darunter auch der Kommandant und seine Stellvertreter, befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Feuerwehrhaus. Daher rückten innerhalb einer Minute das Kommandofahrzeug und Tank1 in Richtung Eichkogel aus. Die Zufahrt erfolgte über einen Feldweg entlang des Windradlteichs. Trotz eines bestehenden allgemeinen Fahrverbots waren dort einige PKW geparkt. Einer davon musste zur Anzeige gebracht werden, weil er die Zufahrt zum Brandobjekt massiv behinderte.



War es Brandstiftung?



Die geschmolzenen Arbeitshelme

Beim Eintreffen am Einsatzort stand die Bauhütte, vielmehr ein Bauhüttenanhänger in Vollbrand. Wegen der starken Rauchentwicklung, die auch von der B17 gut wahrgenommen werden konnte, erfolgte die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz. Schon nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht, der Brandschutt - darunter auch geschmolzene Arbeitshelme - wurde aus dem Wagen geräumt, um Glutnester aufzuspüren und ebenfalls zu löschen.

Übrigens: Jener Spaziergänger, der über Notruf 122 die Feuerwehr verständigte, beobachtete jemanden, der von dem brennenden Anhänger weglief. Daher wird als Brandursache Brandstiftung vermutet...


Zusammenstoß mit Traktor
(14.03.2002)

Genau während einer Übung auf dem Gelände der Firma Sieber kam von der Bezirksalarmzentrale Mödling über Funk folgende Meldung: Verkehrsunfall mit Menschenrettung in der Nähe des  Kreisverkehrs zwischen Guntramsdorf und Münchendorf.

Sofort setzten sich das Kommandofahrzeug, das Schwere Rüstfahrzeug (SRF), Tank2 und Last in Richtung Unfallort in Bewegung. Gleichzeitig wurde auch die FF Münchendorf zum Einsatzort beordert. Dort angekommen bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild:

Ein stark demolierter PKW stand quer über die Fahrbahn, das zweite beteiligte Fahrzeug, ein Traktor, neben der Straße. Der PKW-Fahrer wurde bereits von der Rettung erstversorgt, der Lenker des Traktors blieb praktisch unverletzt. Eine Menschenrettung war damit nicht mehr erforderlich.

In weiterer Folge wurde zunächst die Bergung und Verbringung des PKW vorgenommen. Danach wurde versucht, auch den Traktor von der Unfallstelle wegzubringen. Aufgrund des großen Gewichtes gelang dies aber nicht.

Bei dem Einsatz, der an die drei Stunden dauerte, waren seitens der FF Guntramsdorf insgesamt 33 Mitglieder im Einsatz.


Ein Traktor macht Halbe-Halbe
(12.03.2002)

Zu einem ungewöhnlichen - ja nahezu sensationellen Einsatz wurde am Nachmittag des 12.03. unser Schweres Rüstfahrzeug (SRF) angefordert: Der Traktor eines Gutsbetriebes war auf dem Telegrafenweg von der Weinbergstraße kommend in Richtung Guntramsdorf unterwegs, als er plötzlich aus nicht bekanntem Grund zwischen Motorblock und Fahrerkabine in zwei Teile zerbrach!

Es grenzt an ein Wunder, dass der Lenker bei diesem - vermutlich einzigartigen - Unfall nicht verletzt wurde.

Die FF Gumpoldskirchen, die zuerst alarmiert worden war, konnte das aus gerissenen Hydraulikleitungen fließende Öl mit Erde und Bindemitteln rasch unschädlich machen. Danach wurden mit Hilfe des Krans unseres SRF die Traktorteile auf einen LKW verladen und abtransportiert.

Insgesamt waren 12 Männer der Freiwilligen Feuerwehren Gumpoldskirchen und Guntramsdorf mit vier Fahrzeugen mehr als zwei Stunden im Einsatz.


Amokfahrt durch Guntramsdorf
(10.03.2002)

Zu einem Aufsehen erregenden Einsatz wurde die FF Guntramsdorf gegen 01.30 Uhr gerufen: Ein 18jähriger Guntramsdorfer hatte mit dem Wagen seiner Mutter in der Rudolf Heintschelstraße einen geparkten PKW schwer beschädigt. Statt anzuhalten und den Unfall anzuzeigen setzte er die Fahrt fort, kam aber nicht weit. Denn etwa 100 Meter nach dem ersten Crash streifte der Mann einen weiteren Wagen, bevor er einen abgestellten Renault Espace rammte. Danach ging nichts mehr... Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Die schwer beschädigten geparkten PKW

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die Autos zur Seite stellen, ausgeflossenes Öl binden, verstreute Fahrzeugteile einsammeln und die Fahrbahn reinigen. Die Aufräumungsarbeiten dauerten rund eine Stunde.


Der Wagen des Unfalllenkers

Wie sich herausstellte, besaß der Unfalllenker keinen Führerschein, ein Alkotest verlief positiv.


Strauchbrand auf Privatgrundstück
(07.03.2002)

Eine aufmerksame Passantin meldete um 12.05 Uhr einen Brand auf einem Privatgrundstück in der Josef Lannergasse: "Brandeinsatz für die Feuerwehr Guntramsdorf, Strauch- oder Baumbrand", lautete die Pagerdurchsage, während gleichzeitig auch die Sirene heulte.

Feuerwehrkameraden hielten sich zufällig im Feuerwehrhaus auf, sodass Tank1 innerhalb kürzester Zeit zum Einsatzort ausrücken konnte. Da die Hausbesitzer nicht anwesend waren, kletterten die Feuerwehrleute im Beisein von Gendarmeriebeamten über den Zaun, um zum Brandherd im Garten zu gelangen. Mit einem Hochdruckrohr konnte das Feuer rasch gelöscht werden, ein Übergreifen der Flammen auf das Einfamilienhaus wurde verhindert.

Dem Vernehmen nach dürfte der Brand durch nicht vollständig erloschene Zigarettenkippen ausgelöst worden sein.

Bereits um 12.30 Uhr war die FF Guntramsdorf, die mit drei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz war, wieder zurück im Feuerwehrhaus.


Bahndammbrand entlang der Südbahn
(06.03.2002)

Um exakt 16.21 Uhr wurde die FF Guntramsdorf mittels Sirene und Pager zu einem Bahndammbrand im Bereich des Figur-Teiches alarmiert. Da es an insgesamt drei Stellen brannte, lag die Vermutung nahe, dass wieder einmal ein so genannter "Heißläufer" (Triebwagengarnitur mit schleifenden Bremsklötzen) die Brände entfacht haben dürfte.

Die FF Guntramsdorf rückte - unterstützt durch die Betriebsfeuerwehr DuPont - mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften zu den Brandherden aus.

Insgesamt brannten im Ortsgebiet von Guntramsdorf knapp 4.000m² Wiesen und Gebüsche entlang der Südbahn. Nach rund 40 Minuten konnte vom Einsatzleiter "Brand aus" gegeben werden.

Knapp vor 18.00 Uhr dann nochmals Brandalarm, wieder beim Figurteich. Dieser stellte sich aber als falscher Alarm heraus, da die Mannschaften der ausgerückten Tanklöschfahrzeuge weder im Bereich des Figur-Teiches noch entlang der Eisenbahnschienen ein Feuer entdecken konnten.

Im Übrigen waren u.a. auch die Freiwilligen Feuerwehren von Gumpoldskirchen, Wiener Neudorf und Maria Enzersdorf wegen einiger Brände entlang der Südbahnstrecke im Einsatz.


Böschungsbrand in den Weingärten
(03.03.2002)

Gegen 09.00 Uhr entdeckten die Dienst habenden Guntramsdorfer Gendarmen einen Brand in den Weingärten oberhalb der Kammeringstraße und alarmierten über die Bezirksalarmzentrale Mödling die FF Guntramsdorf. Diese rückte wenig später zum Einsatzort aus.

Unter Vornahme eines Hochdruckrohres konnte der Böschungsbrand rasch gelöscht werden. Einzelne Glutnester wurden mit Schaufeln aufgerissen und ebenfalls abgelöscht. Ein Übergreifen der Flammen auf einen angrenzenden Weingarten konnte die FF Guntramsdorf, die mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort war, verhindern. Die Brandursache bleib ungeklärt.


Kirche St. Jakob:
Das Kreuz ist wieder an seinem Platz!
(20.02.2002)

Glücklicher Weise gibt es für uns als Freiwillige Feuerwehr neben den vielen Hilfeleistungen infolge von Verkehrsunfällen, Bränden etc. ab und zu auch so richtig "schöne" Einsätze! Solch einen hatten wir am 20.02. am frühen Abend in der Kirche St. Jakob.

Treue Besucher unserer Homepage erinnern sich: Am 24.11. des Vorjahres nahmen wir das große Altarkreuz ab, damit es anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Kirche renoviert werden konnte.  Auch der  dahinter hängende riesige Wandteppich wurde einer gründlichen Reinigung unterzogen, und der Altarraum wurde ausgemalt.

Dieser Tage waren all diese Arbeiten erledigt, sodass das mehrere 100 Kilo schwere Kreuz wieder an seinen angestammten Platz gehängt bzw. montiert werden konnte.

Zunächst wurde auf dem Dachboden der Greifzug in Stellung gebracht und an dem hinunter gelassenen Stahlseil das Kreuz befestigt. Dann wurde es - seitlich durch Seile gesichert - langsam bis in die entsprechende Höhe aufgezogen.

 

 

Bis zu diesem Punkt war es ein relativ einfaches Unterfangen, nun kam aber die große Herausforderung: Das Kreuz musste wieder an den aus der Wand ragenden massiven Eisenhaken befestigt werden. Auf einer Leiter in etwa 6m Höhe keine leichte Aufgabe.

 

Mit tatkräftiger Unterstützung von GR Willixhofer (siehe Bild rechts, auf dem Dachboden) und einigen mechanischen Tricks gelang es schließlich, das Kreuz ordnungsgemäß fest zu machen.

 

Es ist geschafft: Das Kreuz hängt wieder im Altarraum. Aufmerksame Zuschauer "kontrollierten" unsere Arbeit!

Personensuche im "Ozean"
(15.02.2002)

Um 19.45 Uhr wurde die FF Guntramsdorf zwecks Unterstützung der Gendarmerie bei einer  Personensuche am Ozean alarmiert. Wenig später fuhren 25 Mann mit 5 Fahrzeugen sowie der Zille in Richtung Teich. Dort wurden zunächst einige Scheinwerfer in Stellung gebracht, um den Uferbereich auszuleuchten. Gleichzeitig wurde die Zille zu Wasser gelassen.

Systematisch wurde vom Land und vom Wasser aus der Uferbereich nach einer 75jährigen Frau aus Maria Enzersdorf, die zuvor Selbstmordabsichten gegenüber ihrer Familie geäußert und dabei auch die Teiche von Guntramsdorf erwähnt hatte.

Es dauerte nicht lange, bis einer der Suchtrupps in der Nähe eines Steges eine im Wasser treibende Wollmütze entdeckte. 50 m weiter wurde es zur traurigen Gewissheit: Die gesuchte Frau trieb leblos an der Wasseroberfläche. Die Zillenbesatzung barg die Tote und brachte sie ans Ufer. Die Gendarmerie begann mit ihren Ermittlungen, die FF Guntramsdorf rückte nach knapp 90minütigem Einsatz wieder ein.


Frontalzusammenstoß auf B17
(13.02.2002)

Wieder ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreuzung B17 - Mödlinger Straße: Dem Vernehmen nach wollte die Fahrerin eines Mercedes aus Richtung Wr. Neudorf kommend links in die Mödlinger Straße abbiegen, übersah jedoch einen entgegenkommenden BMW. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Mercedes um 180° gedreht und der BMW in die Mödlinger Straße geschleudert.

Während der BMW-Fahrer - er war allein im Auto - mit dem Schrecken davonkam, wurden die Lenkerin des anderen Wagens und ihr Beifahrer mit Verletzungen unbestimmten Grades in Krankenhaus Mödling gebracht.

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil bei beiden Fahrzeugen - vorne total zerstört - die Hinterräder blockierten. Die B17 war in diesem Bereich etwa 2 Stunden lang nur erschwert passierbar.

Die FF Guntramsdorf war mit 37 Mitgliedern und 7 Fahrzeugen rund 3 Stunden im Einsatz.


Flurbrände in Neu-Guntramsdorf
(31.01. und 01.02.2002)

Zweimal innerhalb von 24 Stunden musste die FF Guntramsdorf zu Flurbränden ausrücken:

Am 31. Jänner standen einige Tausend Quadratmeter Wiese in der Frankstahlstraße in Flammen. Die FF Guntramsdorf, durch Sirene und Pager alarmiert, rückte um 15.22 Uhr mit 3 Fahrzeugen und 21 Mann aus und konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Nach rund einer Stunde war dieser Brand gelöscht. Die Ursache für dieses Feuer ist unbekannt.

Abermals Sirenenalarm gab es am 1. Februar um 13.01 Uhr: Diesmal hatte ein Wiesenstück zwischen der Parkstraße und den Geleisen der Badner Bahn (unmittelbar neben der Haltestelle Neu-Guntramsdorf) Feuer gefangen. Wieder war die FF mit drei Fahrzeugen und 17 Mann vor Ort, um das Feuer zu löschen. Etwas erschwert wurde die Brandbekämpfung durch die in der Parkstraße - ordnungsgemäß - geparkten Fahrzeuge (daraus leitet sich aber nicht die Straßenbezeichnung ab!). Auch dieser Brand, dessen Ursache ebenfalls nicht bekannt ist,  konnte innerhalb einer knappen Stunde gelöscht werden.


PKW stürzt in Bachbett
(22.01.2002)

Gegen 08.00 Uhr wird die Freiwillige Feuerwehr zu einem technischen Einsatz in Laxenburg gerufen:

Ein PKW war auf gerader Strecke aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in das angrenzende Bachbett gestürzt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Die FF Laxenburg forderte für die Bergung des verunfallten Wagens die FF Guntramsdorf mit deren Schweren Rüstfahrzeug (SRF) an. Grund: Mit dem Kran des SRF konnte der PKW - ohne ihn weiter zu beschädigen - aus dem Bachbett geborgen werden.


Wieder Unfall auf der Viaduktstraße
(18.01.2002)

Etwa um 21.00 Uhr wurde die FF Guntramsdorf abermals an diesem Tag zu einer Fahrzeugbergung auf der Viaduktstraße alarmiert:

Der Lenker war vermutlich auf Grund von überhöhter Geschwindigkeit auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern geraten und in den etwa einen halben Meter tiefen Graben neben der Straße gerutscht. Zum Glück gab es keine Verletzten.

Die Bergung bzw. die Verbringung des PKWs gestaltete sich insoferne etwas schwierig, als sowohl Vorder- und Hinterachse des Wagens schwer beschädigt waren. Mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges und anderen Hilfsmitteln konnte das Fahrzeug schließlich von der Unfallstelle entfernt werden.


PKW landete auf dem Dach
(18.01.2002)

Kurz nach 08.00 Uhr kam über die Personenrufempfänger der FF Guntramsdorf folgende Durchsage: "Technischer Einsatz nach Verkehrsunfall für die Feuerwehr Guntramsdorf, Laxenburger Straße, Höhe Lehrbauhof." Wenig später rückten das Kommandofahrzeug, SRF und Tank2 zur Unfallstelle aus. Dort angekommen staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht, denn:

Ein PKW lag im angrenzenden Feld auf dem Dach, die Fahrerin stand unverletzt neben ihrem schwer beschädigten Auto.

Die Lenkerin war mit ihrem Wagen in einer Rechtskurve von der nassen und etwas rutschigen Fahrbahn abgekommen und über eine zwei Meter hohe Böschung gestürzt, bevor es auf dem Dach liegen blieb.

Die Fahrzeugbergung war für die FF Guntramsdorf fast nur noch Routine, weil an dieser Stelle in den vergangenen Jahren bereits einige Fahrzeuge mehr oder weniger spektakulär im Feld gelandet sind. Zum Glück sind bisher alle an den dort stehenden Alleebäumen vorbei geschrammt. Andernfalls geht dort ein Unfall, der meist auf überhöhte Geschwindigkeit zurück zu führen ist, mit Sicherheit nicht so glimpflich aus!


Schwerer Verkehrsunfall auf B17
(15.01.2002)

Um 22.24 Uhr wurde die FF Guntramsdorf mittels Sirene und Pager alarmiert: „Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf der B17, Höhe Haltestelle der Badner Bahn in Neu-Guntramsdorf“, lautete die Durchsage.

Bereits um 22.27 rückte das erste Fahrzeug aus, die anderen folgten in Minutenabständen. Beim Eintreffen am Unfallort – Notarzt und Gendarmerie waren bereits vor Ort – bot sich den Einsatzkräften ein schreckliches Bild: Ein PKW hing mit dem Dach auf der Leitschiene und auf einem umgeknickten Strommasten der Badner Bahn. Der Fahrer war in dem total zertrümmerten Wagen eingeklemmt.

Nach Aussage der Exekutive war der Lenker, ein 24jähriger Mann aus Wr. Neudorf, vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit  ins Schleudern geraten, hatte die Leitschiene touchiert, kam zurück auf die Fahrbahn, krachte nochmals in die Leitschiene, überschlug sich und rammte mit voller Wucht den Strommasten.

Zunächst konnte die Feuerwehr keine Rettungsmaßnahmen einleiten, weil sowohl das Fahrzeug als auch die Leitschiene unter Strom standen. Daher beschränkte man sich vorerst auf Sicherungs- und Brandschutzmaßnahmen. Eine Kontaktaufnahme mit dem verletzten Lenker war erfolgreich, das Unfallopfer war ansprechbar

Nach der Stromabschaltung durch Mitarbeiter der Wiener Lokalbahnen AG konnte mit den eigentlichen Rettungsarbeiten begonnen werden: Zunächst wurde das Wrack leicht angehoben, der Notarzt begann mit der Erstversorgung des Verletzten. Zwischenzeitlich wurde ein zweites Rüstfahrzeug aus Mödling angefordert, um den PKW – für den eingeklemmten Lenker – schonender weiter anheben zu können.

Während nun das Fahrzeug behutsam angehoben und gleichzeitig vom Strommast getrennt wurde, befand sich der Lenker nach wie vor mit dem Kopf nach unten im Wrack. Nun wurden die Rettung mit Hilfe von Spreizer und Schere fortgesetzt. Nur mit Mühe konnte der mittlerweile nicht mehr ansprechbare Verletzte aus dem Wrack befreit werden. Sofort wurde er in den Notarztwagen gebracht und dort einige Zeit weiter versorgt, bevor er mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Mödling abtransportiert wurde

Danach blieb nichts mehr weiter übrig, als das verunfallte Fahrzeug mit Hilfe des Anhängers der Gemeinde von der Unfallstelle zu verbringen.

Die FF Guntramsdorf war mit 37 und die FF Mödling mit 5 Feuerwehrmitgliedern mit insgesamt 8 Fahrzeugen rund 3 Stunden im Einsatz.


Eissprengung im Wr. Neustädter Kanal
(02.01.2002)

Gegen 07.30 alarmierte ein Mitglied der FF Guntramsdorf telefonisch seine KameradInnen, weil ein Teil seines Grundstücks sowie die Garage am Krottenbach unter Wasser standen. Nur wenige Minuten später wurde bei der Gendarmerie Guntramsdorf Hochwasser des Krottenbaches angezeigt.

Nach einer Erkundung durch Gendarmerie und Feuerwehr wurde angenommen, dass durch das Bauprovisoriums (drei Rohre als Durchfluss für den Krottenbach unterirdisch verlegt) im Bereich des o.a. Grundstückes ein Rückstau zu Stande kam.

Gleichzeitig kamen von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) zwei Sturmeinsätze in der Spechtgasse (Dach wird abgedeckt) und in der Parkstraße (Dachziegel fallen auf den Gehsteig), wohin jeweils ein Fahrzeug entsandt wurde. Diese Einsätze waren rasch erledigt.

Unterdessen hatte die Gruppe mit dem Schweren Löschfahrzeug mit Hilfe von zwei Pumpen (Gesamtleistung rd. 4.500 Liter pro Minute) begonnen, den Wasserpegel zu senken.

Bei einer weiteren Erkundung wurde festgestellt, dass sich der hohe Wasserstand des Krottenbaches zurück bis in die Nähe der Gemeindegrenze zu Gumpoldskirchen zog. Deshalb wurde Kontakt mit der FF Gumpoldskirchen zwecks Wasserstandskontrolle in deren Ortsgebiet aufgenommen, diese zeigte einen hohen Wasserstand im Wr. Neustädter Kanal. Deshalb vereinbarte man einen Lokalaugenschein im Bereich Gumpoldskirchner Straße – B17. Dort war der Wr. Neustädter Kanal aufgrund eines Eisstaus unter der B17 bereits über die Ufer getreten (Radfahrweg überflutet). Kanalabwärts wurde ein weiterer Eisstau mit einer Länge von etwa 200m entdeckt. Unverzüglich wurde die Verwaltung des Wr. Neustädter Kanals davon informiert.

Aufgrund dieser Lage wurde um 09.21 Uhr die BAZ angewiesen, die Sprenggruppe 14 (der FuB-Bereitschaft Mödling) zu alarmieren und eine Sprenggenehmigung beim Landesfeuerwehrkommando einzuholen. Darüber hinaus wurden Gemeinde und Gendarmerie über eine bevorstehende Eissprengung in Kenntnis gesetzt.

Knapp danach gab es weitere Sturmeinsätze: Das große Tor einer Halle musste gesichert werden; Werbetafeln im Industriezentrum drohten umzustürzen und wurden abgebaut.

Die Experten der Sprenggruppe bei der Vorbereitung der Sprengsätze.

Gegen 10.00 Uhr traf die Sprenggruppe unter der Leitung von Abschnittsbrandinspektor (ABI) Franz Sittner (FF Hinterbrühl) im Feuerwehrhaus Guntramsdorf mit fünf Fahrzeugen und insgesamt 25 Mann ein und begann mit den Vorbereitungsarbeiten. Daneben wurde die Exekutive über den genauen Verlauf der Sprengungen informiert und dass es zu keinen Gefahrensituationen oder Verkehrsbehinderungen kommen würde.

Um exakt 10.50 Uhr wurde unter Beisein von Bürgermeister Karl Sonnweber, der Gendarmerie Guntramsdorf, Bezirksfeuerwehrkommandantstellvertreter BR Karl Blieberger sowie dem Einsatzleiter der FF Guntramsdorf, BR Robert Moser, mit den Sprengungen begonnen. Insgesamt wurden 60 Ladungen mit je 0,1 kg Sprengstoff gezündet. Damit wurde der Eisstau aufgelöst, wodurch sich die Situation am Krottenbach merklich entspannte.

Gegen 13.30 Uhr rückten die auswärtigen Kräfte – nach erfolgter Verpflegung - ab, die FF Guntramsdorf, die mit insgesamt 24 Mann/Frau und sieben Fahrzeugen im Einsatz war, führte noch bis etwa 16.00 Uhr Kontrollfahrten durch.

Detail am Rande: Die neue Wetterstation der FF Guntramsdorf zeigte an diesem Tag um 07.56 Uhr eine Spitzenwindgeschwindigkeit von 100,5 km/h an!