Was geschah am 17.01 ?
2013: LKW steckt fest am Kanal

2013: Fahrzeugbergung auf der Münchendorfer Straße Bild

2011: Verkehrsunfall auf der B17 - Storno durch Polizei

2009: Brandsicherheitswache in der Sporthalle

2005: Frontal gegen Baum Bild

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RRB Moedling


 

Die Einsätze 2000
(Auszug aus dem Einsatztagebuch)

Brand in der Pension Rauscher
Freitag, 24.11.2000

Am 24.11. wurde die FF Guntramsdorf exakt um 02.33 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert: Sie musste zu einem Zimmerbrand, der im Obergeschoss der Pension Rauscher in der Hauptstraße in Guntramsdorf ausgebrochen war, ausrücken.

Wie die Brandursachenermittler der Gendarmerie feststellten, dürfte der Brand durch den Defekt eines Fernsehgerätes ausgelöst worden sein. Obwohl das Schadensfeuer durch den Einsatz eines Hochdruckrohres rasch gelöscht werden konnte, wurde ein Teil des betroffenen Zimmers durch den Brand total zerstört. Auch der Einsatz eines Belüftungsgerätes konnte nicht verhindern, dass die restlichen Räume des Geschosses durch den Rauch zumindest für den Rest dieser Nacht unbewohnbar waren.

Dass bei diesem Brand niemand zu Schaden kam, ist sicher der Aufmerksamkeit eines Gastes zu verdanken, der - durch den Rauch aufmerksam geworden - die restlichen Gäste und Hausbewohner alarmierte.

Die FF Guntramsdorf war unter dem Kommando von Kommandant HBI Ing. Pretl mit 4 Fahrzeugen und 28 Männern (+Frauen) ausgerückt!


Schwerer Verkehrsunfall auf B17 fordert ein Menschenleben
Donnerstag, 27.07.2000

Gegen 09,30 Uhr fuhr der 50-jährige Karl H. aus Bad Vöslau mit seinem VW Jetta auf der B17 in Richtung Wien. Bei einem Überholmanöver kurz nach dem Windradlteich geriet der Wagen aus bisher unbekannter Ursache ins Schleudern und krachte praktisch ungebremst in einen entgegenkommenden Kleintransporter. Der PKW wurde derartig zusammengedrückt und deformiert, dass der Lenker in seinem Fahrersitz buchstäblich eingequetscht wurde. Er erlag noch vor Eintreffen der Rettungskräfte seinen Verletzungen und der anwesenden Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen. Der Lenker des Kleinlastwagens erlitt bei dem Frontalzusammenstoß zwar Verletzungen unbestimmten Grades, verdankt sein Leben jedoch sicherlich nur seiner erhöhten Sitzposition.

 

Während die verklemmten Türen des Kleintransporters von der Feuerwehr rasch geöffnet werden konnten, gestaltete sich die Bergung des Toten aus dem total zertrümmerten Fahrzeugwrack einigermaßen schwierig. Unter Einsatz von zwei Rettungsgeräten benötigten die Einsatzkräfte allein dazu rund 20 Minuten.

Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Gendarmerie war die B17 zwischen Guntramsdorf und Neu-Guntramsodrf zwei Stunden lang für den gesamten Verkehr gesperrt.

Die FF Guntramsdorf war mit 4 Fahrzeugen und 17 Mann mehr als zwei Stunden lang im Einsatz.


Frau bei Wohnungsbrand verletzt
Freitag, 24.03.2000

Am Freitag, dem 24.März, kam es im Haus der Familie W. in Guntramsdorf, Mödlinger Straße 13, zu einem folgenschweren Brand.

Es muss ca. 11 Uhr oder kurz danach gewesen sein, als es beim Haustor geläutet hatte. Die Hausfrau ging zum Tor, verwickelte sich dort in ein Gespräch und hatte ganz vergessen, dass am Herd eine Pfanne Fett zum Erhitzen stand.

Es kam wie es kommen musste. Das Fett entzündete sich von selbst, und setzte die Kücheneinrichtung in Brand. Erst als Rauch aus einem Fenster in der Mödlinger Straße quoll, wurde der Brand bemerkt. Nun versuchte die Hausfrau offenbar mit einem Feuerlöscher und dann mit Wasser den bereits fortgeschrittenen Brand zu löschen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte das Feuer bereits solche Dimensionen erreicht, dass jeder Löschversuch nutzlos bleiben musste.

Erst jetzt - es war ziemlich genau 11.30 Uhr - wurde über den Gendarmerieposten Guntramsdorf die Ortsfeuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Löschkräfte stand die Küche in Vollbrand, und aus allen Fenstern quoll dicker Rauch. Obwohl durch die sofortige Vornahme einer Löschleitung der Brand zwar relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, war der Schaden beträchtlich: Die Küche und das angrenzende Badezimmer wurden völlig zerstört, das ebenfalls angrenzende Wohnzimmer durch die Hitze schwerstens beschädigt und das Schlafzimmer durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen.

Die Hausfrau, die sich bei den vergeblichen Löschversuchen Verbrennungen und Verletzungen unbestimmten Grades zugezogen hatte, musste von der Rettung ins Krankenhaus Mödling, in weiterer Folge dann ins AKH gebracht werden.

Insgesamt waren 20 Männer der FF Guntramsdorf und der BTF Herberts ca. 2 Stunden lang im Einsatz.


Schwerer Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf der B 17
Montag, 24.01.2000

Zwei PKW stießen aus ungeklärter Ursache frontal zusammen. Durch die Wucht des Aufpralles kam ein PKW auf der B 17 zu stehen, der andere begann sich zu drehen und blieb auf den Geleisen der Badner Bahn liegen.

Die Feuerwehr wurde durch Sirene und Pager um 15.04 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte bot sich folgendes Bild:

Der Lenker (des schwarzen Fahrzeuges) steckte bis zum Brustkorb in der Windschutzscheibe fest und hatte stark blutende Verletzungen im Gesicht erlitten. Schnelle und überlegte Handlung war gefragt. Während der Notarzt die Erstversorgung durchführte, schnitt die Feuerwehr mit der Rettungsschere das Dach soweit auf, um einen besseren Zugang zu ermöglichen. Danach wurde der Schwerverletzte aus dem Fahrzeug gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Der andere Lenker kam mit leichten Verletzungen davon.

Nachdem die Arbeiten der Gendarmerie abgeschlossen waren, konnte die Bergung beider Fahrzeuge beginnen.

Einsatzdauer: 2 Stunden; eingesetzte Kräfte: 5 Fahrzeuge mit 20 Mann


Bergung eines Klein-LKW
Freitag, 21.01.2000

in Klein-LKW fuhr auf der Bundesstraße 17 in Richtung Wien, auf Höhe der Querung von der Badner Bahn wurde dieser aufgrund einer Sturmböe in das angrenzende Gebüsch befördert.

Die Bundesstraße wurde kurzfristig gesperrt, um das Fahrzeug mittels Seilwinde zu bergen.

Einsatzbeginn: 06.30 Uhr; Einsatzende: 07.30 Uhr; eingesetzte Kräfte: 3 Fahrzeuge mit 14 Mann


PKW in Seitenlage
Donnerstag, 20.01.2000

Ein PKW fuhr auf der Viaduktstraße von Mödling zur B 17. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse rutschte der PKW kurz vor der Südbahnunterführung auf die Böschung, stürzte um und blieb letztendlich auf der Fahrerseite zum Liegen. Der unverletzte Lenker stieg durch die Beifahrertür aus dem Fahrzeug und konnte dann die Rettungskräfte verständigen. Mit vereinten Kräften (viele Hände) wurde der PKW wieder flottgemacht.

Die Alarmierung erfolgte gegen 21.00 Uhr, Einsatzende 21.35 Uhr


Sturmschaden
Montag, 17.01.2000

Am Montag, dem 17.Jänner fegte ein starker Sturm über unsere Gegend und richtete zum Teil schwere Schäden an. Auch die FF Guntramsdorf musste am Nachmittag zu einer Hilfeleistung ausrücken. Der Sturm drohte das Trapezblechdach einer Halle in einer Metallbaufirma in der Kammeringstraße abzudecken. Durch die Sturmböen hob sich das Dach bereits 40 cm von der Stahlkonstruktion. Es war nur mehr eine Frage der Zeit, dass dieses losgerissen und Richtung B 17 getragen würde. Die FF Guntramsdorf konnte das Dach sichern, indem das Trapezblech durchbohrt und mit Draht an der tragenden Stahlkonstruktion verheftet wurde. Da der Sturm in weiterer Folge nur unwesentlich schwächer wurde, kann man davon ausgehen, dass durch den Einsatz der Feuerwehr das Dach dieser Halle gerettet wurde.

Die FF Guntramsdorf war mit 11 Mann und 2 Fahrzeugen 2 Stunden lang im Einsatz.

Mein erster Einsatz

Mein Name ist Barbara Höller. Ich bin 15 Jahre alt, war 3 Jahre bei der Feuerwehrjugend und wurde vor ca. einem Monat in die Aktivmannschaft der Feuerwehr überstellt. Das bedeutet, dass ich nun auch zu Einsätzen mitfahren darf.

Am Montag, dem 17. Jänner ging bei uns ein starker Sturm. Ich war gerade zu Hause vor dem Fernseher, als mich mein Cousin, der ebenfalls bei der Feuerwehr ist, über Handy von einem Einsatz verständigte. So schnell ich konnte rannte ich zur Feuerwehr und zog mich um. Ich fuhr im Tank 2 zum Einsatzort mit. Der Zugskommandant erkundete die Lage. Dann kam er zu uns und erklärte, was wir zu tun hatten. Wir mussten die Leiter vom Dach des Fahrzeuges herunterholen und sie in einer Halle aufstellen. Das Dach drohte davonzufliegen. Einige kletterten auf die Leiter und versuchten, das Dach zu befestigen. Ein paar hielten die Leiter fest. Gemeinsam mit den anderen Kameraden musste ich Geräte holen und zugeben. Der Einsatz dauerte ca. 2 Stunden. Danach räumten wir die Geräte weg und fuhren zurück ins Feuerwehrhaus.


Bergung eines Abschleppwagens
Dienstag, 11.01.2000

Ein Abschleppwagen des ÖAMTC war beim Abtransport eines von der sogenannten "AUDI-Bande" ausgeschlachteten AUDI 100 in der Nähe des Richardhofes trotz angelegter Schneeketten hängengeblieben.

Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte gegen 17.15 Uhr. Kurz danach begaben sich 3 Fahrzeuge mit 13 Mann zum Einsatzort.

Mit der Seilwinde des Rüstfahrzeuges und einer Umlenkrolle wurde nach mehrmaligen Versuchen das Fahrzeug soweit geborgen, dass dieses seine Fahrt fortsetzen konnte. Einsatzende war gegen 19.00 Uhr.


Technischer Einsatz: LKW-Bergung
Montag, 10.01.2000

Um die Mittagszeit wurde die FF Guntramsdorf zu einer LKW-Bergung auf der Laxenburgerstrasse alarmiert. Grund des Einsatzes: Ein LKW war auf einem Feldweg hängengeblieben.
Die Bergung erfolgte mittels Seilwinde und Abschleppstange. Nach ca. 40 Minuten war dieser Einsatz beendet.


PKW gegen Baum
Freitag, 01.01.2000

In den Morgenstunden war ein PKW auf der B17 gegen einen Baum geprallt und fing Feuer. Ein zufällig vorbeifahrender Pannenfahrer des ÖAMTC konnte diesen Entstehungsbrand löschen. Erst nachdem der unbestimmten Grades verletzte PKW-Lenker versorgt war, wurde gegen 09.30 die FF Guntramsdorf zur Fahrzeugbergung alarmiert.

Der verunfallte Wagen wurde mit dem Schweren Rüstfahrzeug geborgen und auf dem Abstellplatz der Gemeinde sichergestellt. Der Einsatz dauerte eine knappe Stunde.