BH Moedling Coronavirus
Was geschah am 12.07 ?
2016: Brennender Bus und PKW Bergung Bild

2016: Auspumparbeiten ORG Guntramsdorf Bild

2015: 43. Landestreffen der Feuerwehrjugend NÖ Bild

2012: Flurbrand nahe Raststation Oldtimer Bild

2010: TUS-Alarm bei Fa. DuPont (Werk 1)

2010: Landestreffen der Feuerwehrjugend 2010 Bild

2009: Landeslager 2009 in Echsenbach Bild

2008: Auspumparbeiten in Mödling, Friedrich-Schiller-Straße (FF Mödling seit Stunden bei einem Großbra

2008: Beseitigen einer Ölspur in der Feldgasse und am Kirchanger

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Verschublok entgleist - spektakuläre Bergung (23.08.2007)

Exakt um 12.09 Uhrt wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Schadstoffeinsatz alarmiert: Eine Diesellok war im Bereich der Firma Frankstahl aus unbekannter Ursache entgleist und verlor Dieselöl.


Am Einsatzort angekommen bot sich der Feuerwehr folgendes Bild: Eine Verschublok stand neben den Geleisen in Schräglage. Da sie ziemlich voll getankt war, floss aus dem Einfüllstutzen Dieselöl aus. Somit bestand die Aufgabe für die FF im Auffangen des ausfließenden Diesels.

Danach rückte die Mannschaft wieder ins Feuerwehrhaus ein; nur das Kommandofahrzeug mit drei Mann blieb am Einsatzort zurück, um im Bedarfsfall die entsprechende Unterstützung zu koordinieren.

Zwischenzeitlich wurden zwei 120-Tonnen-Kranfahrzeuge zur Unfallstelle beordert. Während diese in Stellung gebracht wurden, forderte man ein Rüstfahrzeug, das mit 40-Tonnen-Hebekissen ausgerüstet war, der FF Mödling an. Mit den Hebekissen wollte man verhindern, dass die Lok im Zuge der Hebung auf die Seite kippte. Gleichzeitig wurde wieder die FF Guntramsdorf alarmiert, um Pölzmaterial als Unterbau für die Hebekissen zum Einsatzort zu bringen.

Zunächst wurde der erste Waggon von der Lok getrennt und auf die Geleise gestellt. Danach brachte man die Verschublok mit Hilfe der Hebekissen in eine bessere Position. Dann hoben sie in sehenswerter Weise die beiden Kräne etwa 30 Zentimeter an, um sie einige Meter vom Unfallort entfernt wieder einzugleisen. Immerhin war der Gleiskörper im Unfallbereich stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Was sich hier relativ schnell liest, dauerte in Wirklichkeit mehr als fünf Stunden. Zwar war die FF Guntramsdorf nicht die gesamte Zeit vollständig vor Ort, leistete aber mit insgesamt 25 Mitgliedern an die 60 Einsatzstunden. Darüber hinaus waren das Schwere Rüstfahrzeug, das Versorgungsfahrzeug sowie das Kommandofahrzeug im Einsatz.