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PKW stürzt in den Rinketeich - Bergung mit Unterstützung der Tauchgruppe Süd (30.05.2003)

Zu einer spektakulären Fahrzeugbergung wurden wir gegen 20.00 gerufen: Der Mödlinger Karl B. verlor nach Angaben der Exekutive auf Grund überhöhter Geschwindigkeit auf der Viaduktstraße in Richtung B17 die Herrschaft über seinen Wagen, geriet auf die linke Fahrbahnseite und stürzte anschließend über die dort steil abfallende Böschung in den Rinketeich. Glück im Unglück: Obwohl das Fahrzeug rasch auf den Grund sank, konnte sich der Fahrer - er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades - durch das Dachschiebefenster befreien und ans Ufer gelangen.

Die Bergung des roten Mazda 626 gestaltete sich schwierig. Einerseits, weil er sich zur Gänze unter Wasser befand, andererseits wegen der dicht bewachsenen Böschung (die mit großer Wahrscheinlichkeit den Fall gebremst haben dürfte).

Jedenfalls wurden Taucher der Tauchgruppe Süd angefordert, um die Bergung vom Wasser aus zu unterstützen. In der Zwischenzeit wurde eine kleine Schneise in die Böschung geschlagen. Schließlich konnten die Taucher Ketten am Unfallwagen befestigen

Während der Bergungsarbeiten, die rund 2,5 Stunden andauerten, war die Viaduktstraße für den gesamten Verkehr gesperrt

Übrigens: Der letzte Unfall dieser Art ereignete sich vor knapp 6 Jahren, nämlich am 11.07.1997. Damals landete fast an der selben Stelle ein roter Ford Fiesta im Wasser.