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Personensuche nach Verkehrsunfall (08.02.2024)

Nur wenige Minuten nach Mitternacht wurde die FF Guntramsdorf zu einem Verkehrsunfall auf der B17 bei Kilometer 14,4 – das ist etwa auf Höhe des Windradlteiches – alarmiert. Da die Meldung durch das automatische Notrufsystem des Fahrzeuges ausgelöst wurde, war zum Zeitpunkt der Alarmierung außer den Koordinaten des Unfallortes nichts Näheres bekannt. Es war also zunächst unklar, ob es verletzte oder gar eingeklemmte Personen gab und wieviel Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren. Doch schon beim Ausrücken kam die Meldung von der Bezirksalarmzentrale, dass es sich um einen „normalen“ Verkehrsunfall – also ohne Eingeklemmte – handelte.

Was war geschehen?
Ein Richtung Wien fahrender PKW war ins Schleudern gekommen, touchierte die Leitschiene und kam nach einem Überschlag schließlich quer zur Fahrbahn auf den Rädern zu stehen. Deshalb musste die B17 während der Bergungsarbeiten zwischen Mödlingerstraße und Viaduktstraße für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Bergung des Unfallwagens war „Routine“ und erfolgte mit Hilfe des Schweren Rüstfahrzeuges.

Suchaktion
Nicht zur Routine eines derartigen Einsatzes gehörte allerdings die in diesem Fall erfolgte Suchaktion. Auf Grund der unklaren Angaben des offensichtlich nur leicht verletzten Lenkers, wurde mit der Wärmebildkamera und einer Drohne der Polizei nach einem vermeintlichen zweiten Insassen gesucht. Bald stellte sich aber heraus, dass es keine weitere beteiligten Personen gab.

Nach Reinigung der Fahrbahn mit der Straßenwaschanlage von Tank 2 war der Einsatz für die Feuerwehr nach knapp zwei Stunden beendet.

Eingesetzte Kräfte:
- FF Guntramsdorf mit 19 Mitgliedern und 4 Fahrzeugen
- Polizei
- Rettungsdienst

RoMo