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Genau ein Jahr nach Kyrill: Gefährlicher Sturmeinsatz in der Gumpoldskirchner Straße (19.01.2008)

Wir alle erinnern uns noch an „Kyrill“, der zu Beginn des Vorjahres über unser Land fegte. Die Feuerwehren des Bezirkes Mödling – so auch die FF Guntramsdorf - standen damals im Dauereinsatz, um Sicherungsarbeiten durchzuführen, Verkehrswege von Ästen und Bäumen freizumachen u.v.m.

Auch am vergangenen Samstag, auf den Tag genau ein Jahr „nach Kyrill“, wütete wieder ein heftiger Sturm mit Spitzen von über 80 km/h über Guntramsdorf. Erinnerungen an die vorjährigen Sturmeinsätze wurden wach, vor allem als uns um 18.44 Uhr die Bezirksalarmzentrale Mödling zu einem Einsatz in die Gumpoldskirchner Straße rief: Dort hatte der Sturm von einem Gebäude einer Teppichreinigungsfirma Teile des Blechdachs losgerissen, welche auf die benachbarte Tankstelle und auf die vorbeiführende B17 zu fliegen drohten.

Zunächst fuhr das Kommandofahrzeug zum Einsatzort, damit sich der Einsatzleiter einen Überblick über die – wie sich herausstellte, gefährliche - Lage verschaffen konnte. Unverzüglich wurde die Exekutive angefordert, um die unmittelbar gefährdeten Fahrstreifen der B17 in Richtung Baden für den gesamten Verkehr zu sperren.

Inzwischen waren auch das Schwere Rüstfahrzeug und Tank 2 beim Firmengelände eingetroffen, und wir begannen mit der Arbeit: Zunächst musste eine knapp 40m² große lose Blechdachfläche derart gesichert werden, dass sie uns so wenig wie möglich gefährden konnte. Da man sie aufgrund des Sturms nicht mehr an den Holzsparren befestigen konnte, musste sie vom Rest des Daches in mühevoller Kleinarbeit abgetrennt werden. Dann wurde sie an Leinen befestigt, um sie im Windschatten des Gebäudes auf den Boden abzuseilen.

Was sich hier ziemlich rasch liest, nahm in Wirklichkeit weit mehr als eine Stunde in Anspruch. Erst als das Blech auf dem Erdboden fixiert war, konnte die kurzfristig geschlossene Tankstelle wieder aufgesperrt werden. Auch die B17, die wie erwähnt in Fahrtrichtung Baden gesperrt werden musste, konnte für den Verkehr freigegeben werden.

In weiterer Folge wurde noch eine Reihe von losen Blechteilen am Holz des Unterbaus befestigt. Das Material (Ziegellatten etc.) hatte zwischenzeitlich das Versorgungsfahrzeug (Last) geliefert.

Nach knapp zwei Stunden, war der aufgrund des starken Sturms nicht ungefährliche Einsatz, an dem 15 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen beteiligt waren, zu Ende. Entgegen den nicht unberechtigten Befürchtungen angesichts der vorherrschenden Windgeschwindigkeiten sollte es jedoch der einzige Sturmeinsatz an diesem Abend bzw. in dieser Nacht bleiben...