Um 08:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Guntramsdorf zu einer Brandmeldeauslösung in einem chemieverarbeitenden Betrieb alarmiert.
Kurz darauf rückte TANK 1 Guntramsdorf zur Einsatzadresse aus. Bereits bei der Einfahrt informierten Mitarbeiter die Einsatzkräfte darüber, dass es im Zuge eines Füllvorgangs zu einer chemischen Reaktion gekommen war.
Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Unverzüglich rüstete sich ein Atemschutztrupp aus. Parallel dazu erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und ließ die Feuerwehr Guntramsdorf mittels Sirene und Gesamtalarm sowie die Betriebsfeuerwehr Axalta und die Feuerwehr Gumpoldskirchen nachalarmieren.
Der Atemschutztrupp ging mit einer C-Löschleitung vor. Mittels Sprühstrahl konnten die entstandenen Dämpfe niedergeschlagen werden. Zeitgleich kamen mehrere Belüftungsgeräte zum Einsatz.
Nach kurzer Zeit zeigten die gesetzten Maßnahmen Wirkung. Der ebenfalls eingetroffene Schadstoffberatungsdienst kontrollierte gemeinsam mit der Firmenleitung die betroffene Halle und konnte eine weitere Gefährdung ausschließen.
Nach dem Verlassen der Einsatzstelle nahmen die Reinigungsarbeiten an Uniformen und Ausrüstungsgegenständen noch einige Zeit in Anspruch.
Eingesetzte Kräfte: 40 Mitglieder
FF Guntramsdorf, Gumpoldskirchen BTF Axalta, Schadstoffberatungsdienst
Polizei und Rettungsdienst.