Am Abend des 22. Mai wurde gemeinsam, mit den MitarbeiterInnen des Seniorenwohnheimes CASA in der Neudorferstraße eine Branddienstübung durchgeführt.
Angenommen wurde ein Brand in einem der Zimmer im Nordflügel des Objektes im ersten Obergeschoss mit einer eingeschlossenen Person. Mittels Nebelmaschine wurde der Brandrauch im Zimmer simuliert, welcher in kürzester Zeit den Rauchmelder im betroffenen Zimmer auslöste. Unmittelbar nach der Auslösung wurde die FF Guntramsdorf durch den Übungsleiter „alarmiert“.
Zwischenzeitlich wurden die internen Abläufe der Mitarbeiter des Seniorenwohnheimes abgearbeitet. So wurde zum Beispiel die Person im betroffenen Brandraum von den unmittelbar anwesenden Betreuern mittels Evakuierungsmatratze in Sicherheit gebracht und Maßnahmen der ersten Löschhilfe gesetzt.
Der eintreffende Einsatzleiter wurde in Folge bereits von einer Mitarbeiterin erwartet und entsprechend eingewiesen.
Da es sich bei diesem Objekt um einen weit verzweigten Gebäudekomplex handelt, wurde vom Einsatzleiter ein alternativer Angriffsweg über ein Fluchtstiegenhaus an der Nordseite angeordnet. In weiterer Folge nahm ein Atemschutztrupp nach Setzen eines Rauchvorhanges zum verrauchten Bereich mittels Schlauchtragekorb eine Angriffsleitung bis zum Brandraum vor. Ein zweiter Trupp nahm zeitgleich ein zweites Rohr über eine Leiter im Außenangriff zum betroffenen Raum vor.
Nach knapp 20 Minuten wurde „Brand aus“ gegeben.
Hervorzuheben ist die umsichtige Reaktion der agierenden MitarbeiterInnen des Pflegeheimes bezüglich Einweisung der Feuerwehr und der durchgeführten Menschenrettung. Eine vor Ort abgehaltene Nachbesprechung mit anschließender Objektbegehung für die 32 eingesetzten Kräfte beendete schließlich die äußerst aufschlussreiche Übung.//ah