Am 3. und 4. Oktober 2025 fand erneut das Modul 2 der Atemschutzausbildung in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Brunn am Gebirge statt. Hierbei handelt es sich um eine feuerwehrübergreifende Ausbildung, die einem umfangreichen theoretischen Ausbildungsprogramm innerhalb der Feuerwehr sowie einer ersten Belastungsprobe folgt. Nun sollten zwei Tage lang theoretisches Wissen gefestigt und praktische Taktiken erlernt werden. Aus Guntramsdorf nahmen vier Mitglieder (Marie Gindl, André Hinkel, Mario Rossdeutsch, Sebastian Bitzan) teil.

Nach dem frühen Eintreffen im Feuerwehrhaus Brunn stand zunächst eine Wiederholung der Theorie aus Modul 1 am Programm. Dabei wurden unter anderem Einsatzvoraussetzungen, Gerätekunde und Ausrüstung behandelt – ebenso das richtige Absetzen eines Mayday-Signals und das Verhalten in Notlagen. Nach einem stärkenden Mittagessen hieß es für unsere Teilnehmer in eingeteilten „Trupps“ (Wie im realen Einsatz besteht dieser aus drei Personen) im Stationsbetrieb die richtige Fortbewegung und verschiedene Rettungsgriffe zu erlernen. Ebenfalls mussten sie einen Parkour absolvieren. Am wichtigsten war hier die korrekte und effiziente Kommunikation innerhalb des Trupps.

Am Samstag ging es nach einer kurzen Theorieeinheit über Gefahren und das Vorgehen im Innenangriff mit dem Stationsbetrieb weiter. Neben dem richtigen Öffnen einer Brandraumtüre und dem Besteigen von Leitern mit Atemschutzgerät galt es auch eine simulierte Menschenrettung unter vollständiger Nullsicht durchzuführen (unseren Kameraden wurden hierfür die Augen über der Atemschutzmaske verbunden!) sowie, ebenfalls blind, einen unbekannten Parkour zu absolvieren. Das Modul, welches alle Teilnehmer erfolgreich absolvierten, endete mit einer praktischen Prüfung. Bei dieser galt es das Wissen über das eigene Atemschutzgerät und das Können in einer der bereits davor absolvierten Stationen unter Beweis zu stellen.

Unsere vier Mitglieder können nun schon erste Erfahrungen als Atemschutzgeräteträger im Übungsdienst sammeln. Nach einer weiteren internen Ausbildung („Modul 3“) unterstützen sie uns dann im Einsatzdienst. //sb