Am Sonntag, den 16. August, wurde die Feuerwehr Guntramsdorf um 15:31 Uhr zu einem Gasgeruch in einer Wohnung alarmiert.
Drei Fahrzeuge rückten umgehend zur Einsatzstelle aus. Dort wurden die Einsatzkräfte von der betroffenen Familie empfangen. Mittels Mehrgasmessgerät wurden umfangreiche Messungen durchgeführt – diese verliefen zunächst negativ.
Im Zuge der Erkundung stellte sich jedoch ein entscheidendes Detail heraus: In der Wohnung war ein mobiles Klimagerät in Betrieb. Dieses verursachte in Kombination mit der vorhandenen Gastherme einen Unterdruck, wodurch die Abgase der Therme wieder zurück in die Wohnung gezogen wurden.
Zwei Kinder wurden vorsorglich vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen allen Betroffenen eine rasche und vollständige Genesung!
Das Mobile Klimagerät wurde vom Energieversorger entfernt und die Gastherme gesperrt.
Wir weisen nochmals eindringlich auf die Gefahren im Zusammenhang mit mobilen Klimageräten und Gasthermen hin. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: [Link]
Noch während der erste Einsatz kurz vor dem Abschluss stand, erreichte die Feuerwehr Guntramsdorf über Funk eine weitere Einsatzmeldung: Flurbrand am Skaterplatz in Neu-Guntramsdorf.
Daraufhin wurde die Feuerwehr Guntramsdorf mittels Gesamtalarm erneut alarmiert. Einsatzkräfte, die sich bereits auf der Rückfahrt ins Feuerwehrhaus befanden, drehten um und fuhren direkt die zweite Einsatzstelle an. Auch Tank 3 Guntramsdorf rückte mit weiteren Mitgliedern aus.
Vor Ort hatten Anwohner bereits beherzt eingegriffen und den Flurbrand mit Gießkannen, Feuerlöschern und Kübeln in Schach gehalten. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Mit mehreren Löschrucksäcken konnten die verbliebenen Kleinbrände schließlich abgelöscht werden.
Damit konnte auch der zweite Einsatz rasch und erfolgreich abgearbeitet werden.
Wir bedanken uns bei den Anwohnern für ihr rasches und umsichtiges Handeln! Allerdings wollen wir darauf hinweisen, solche Löschversuche nur durchzuführen, wenn es Gefahrlos möglich ist!
Eingesetzte Kräfte: 28 Mitglieder
TANK 1, TANK 2, TANK 3, KDOFA
Polizei
Rettungsdienst
Energieversorger



