Am Samstag, dem 25. April, fand in der Feuerwehr Guntramsdorf das feuerwehrinterne Ausbildungsmodul AT30 – und damit der letzte Schritt in der Grundausbildung eines jeden Atemschutzträgers – statt. Nach dem im Bezirk ausgebildeten Modul AT20 wurden nun die finalen feuerwehrinternen Taktiken & Gerätschaften für den Atemschutzeinsatz beübt.
Am Anfang wurde den zukünftigen Atemschutzgeräteträgern – Sebastian Bitzan, Marie Gindl, André Hinkel, Mario Roßdeutsch und Michelle Stingl – noch einmal alle in der Feuerwehr im Atemschutzeinsatz verwendeten Geräte gezeigt, deren Funktion erklärt und Handhabung wiederholt. Im Anschluss ging es um das möglichst schnelle aber auch sichere Ausrüsten während der Fahrt im Einsatzfahrzeug.
Danach ging es mit verschiedenen Übungen zum Verhalten im Innenangriff; also Fortbewegungsmuster, Löschtechnik aber auch zum Beispiel das korrekte Öffnen einer Brandraumtüre, weiter. Am Nachmittag folgten mehrere längere praktische Übungen: Zuerst musste unter Nullsicht (!) eine in einem simulierten Brandraum vermisste Person gefunden werden. Danach wurden Schadstoffschutzanzüge der Stufe 3 angelegt und die sichere Arbeit damit beübt. Als Abschluss gab es eine Einsatzübung bei der in einem verrauchten Kellerabteil eine Person vermisst wurde. Erschwerend kam während des Einmarsches eine simulierte Kameradenrettung hinzu. Die Mitglieder meisterten sämtliche Aufgaben und sind damit ab ihrem 18. Geburtstag als Atemschutzträger im Einsatz.