Thema bei den Schadstoffübungen des 1. und 2. Zuges war die Ausrüstung für Einsätze mit gefährlichen Stoffen, welche der FF Guntramsdorf zur Verfügung steht.
Weiters wurden die Absperrgrenzen thematisiert, die 3A und GAMS-Regel, sowie die Möglichkeit der Alarmierung von „Spezialkräften“ (Schadstoffzug bzw. DEKO-Einheit, Schadstoffberatungsdienst und das TUIS-System) besprochen.
Anschließend wurde ein Einsatzszenario abgearbeitet bei dem die Übungsannahme war, dass ein 1.000 Liter IPC-Behälter mit einer giftigen Flüssigkeit bei Verladearbeiten auf eine Person gestürzt, und diese unter dem Behälter eingeklemmt ist. Dabei erlitt der Behälter ein Leck aus dem die giftige Flüssigkeit austrat.
Mit den Löschgruppen „HLF“ und „TANK 1“ wurde dieser Einsatz in Zusammenarbeit beider Gruppenkommandanten abgewickelt, eine umfangreiche Erkundung durchgeführt, ein Atemschutztrupp rüstete sich mit Schutzanzügen „Schutzstufe 2“ aus, dichtete das Leck ab und befreite die Person mittels Hebekissen.
Von der Besatzung „TANK 1“ wurde die Gefahrenzone abgesperrt, ein Atemschutztrupp rüstete sich als Reserve/DEKO-Trupp aus und die restliche Mannschaft baute die Gerätschaften für die Dekontamination auf.
Bei der erfolgreichen Übungsnachbesprechung wurden noch andere Rettungs- und Abdichtmöglichkeiten besprochen. /mp