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Friedrich Vystrcil - Spätberufener Aufsteiger im Priesteramt (11.03.2015)

Friedrich Vystrcil, ehemals Leiter des Verwaltungsdienstes in der FF Guntramsdorf, entschied sich vor mehr als zehn Jahren als sog. Spätberufener die Priesterlaufbahn einzuschlagen.

Nun ist der Redemptoristenpater, über dessen bisherige wesentliche Stationen seines theologischen Werdegangs wir hier in unregelmäßigen Abständen berichtet haben, zum „Chef“ einer – wie es in Deutschland heißt – Pfarreiengemeinschaft in Würzburg ernannt worden.

Auch wenn „das Spirituelle“ (um es möglichst offen zu formulieren) für viele Menschen in der heutigen Zeit kaum mehr Platz hat, so sind wir dennoch oder gerade deshalb stolz, „Pater Fritz“ – wie er im nachfolgenden Bericht von MAIN POST genannt wird - zu uns zählen zu dürfen.

Lieber Fritz, die Kameraden der FF Guntramsdorf wünschen dir für dein Wirken in deiner Pfarreiengemeinschaft alles Gute und so mancher dazu noch Gottes Segen!

Lesen Sie hier nun den Bericht über die Einführung von Friedrich Vystrcil als Pfarrer:

An diesem Sonntag wird Friedrich Vystrcil im Frauenland als Pfarrer eingeführt
Der neue Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Unsere Liebe Frau/St. Barbara ist ein alter Bekannter: Seit dreieinhalb Jahren ist Pater Friedrich Vystrcil schon dort tätig; als Kaplan und als Pfarrvikar. Am Sonntag, 8. März, 10 Uhr, wird er als Pfarradministrator in sein Amt eingeführt.
Erst Computerfachmann, dann Priester: Der Redemptoristenpater Friedrich Vystrcil, den man nur Pater Fritz nennt, ist ein Spätberufener. Erst mit Mitte 30 war er seiner Berufung, Pfarrer zu werden, gefolgt. Bevor er mit dem Theologiestudium begann, arbeitete er als Nachrichtentechniker und Computerexperte. Seine neue Aufgabe als Pfarradministrator sieht er als eine große Herausforderung an. Was wird er anders machen als sein Vorgänger Pfarrer Matthias Konrad? „Ich möchte auf dem guten Fundament weiterbauen und die Gemeinden in die Zukunft der Kirche führen.“ Da er schon seit dreieinhalb Jahren hier ist, kenne er die Situation vor Ort ganz gut.
Vor allem gehe es ihm im Hinblick auf die sinkenden Zahlen an Priestern darum, den Ehrenamtlichen mehr Verantwortung zu übertragen, wo dies seitens der Kirche möglich und sinnvoll sei. „Mit anderen Worten möchte ich den Gemeindemitgliedern zeigen, wozu sie durch die Taufe berufen und ermächtigt sind.“ Der am 26. Juli 1968 geborene Pater Fritz stammt aus dem niederösterreichischen Weinort Guntramsdorf – rund zehn Kilometer südlich von Wien entfernt.
Nach dem Abitur 1987 in einer technischen Schule folgte die Beschäftigung als Leiterplattendesigner in der Entwicklungsabteilung eines Elektronikkonzerns. Zeitgleich erwarb er Fachwissen über Großrechenanlagen; 1999 wechselte er als Computerexperte zu einem privaten Telekomunternehmen in Wien, wo er bis 2006 tätig war. Zwischenzeitlich hat er es als seine wirkliche Aufgabe erkannt, Menschen den Weg zum Glauben zu weisen. Er beschloss, Priester zu werden.
So begann er, nach einer Ordensgemeinschaft zu suchen. Nach eingehender Beschäftigung mit mehreren Ordensgründern hat er sich auf die Kongregation der Redemptoristen festgelegt. „Der heilige Alfons Maria von Liguori bewegte mich damals am meisten“, so seine Begründung. Ihn habe es fasziniert, dass der Ordensgründer seinerzeit ein sehr menschenfreundliches Gottesbild verkündete, während die Kirche eher den strengen Gott gepredigt habe.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit begann Pater Fritz ab 2004, an der Universität in Wien Theologie zu studieren. Im Herbst 2005 wurde er als Kandidat bei der Gemeinschaft der Redemptoristen zugelassen. Im Juni 2006 beendete er seinen ersten Studienabschnitt und trat im August in das Noviziat in Innsbruck ein, das er am 3. August 2007 mit der zeitlichen Profess abgeschlossen hat.
Sein Weg danach führte nach Würzburg, wo er ein Jahr studiert hatte. Nach diesem Abstecher ins Frankenland kehrte er 2008 nach Wien zurück, um sein Studium abzuschließen. Seine Diplomarbeit 2010 schrieb er über den Begriff der Vorsehung bei Romano Guardini. Am 16. Oktober 2010 legte er in Wien seine ewigen Gelübde ab, am 20. November 2010 wurde er dort zum Diakon geweiht. Sein Pastoraljahr verbrachte der angehende Pater in der Klosterpfarrei und Wallfahrtskirche Maria Puchheim in Attnang-Puchheim in Oberösterreich. Zum Fest „Geburt Johannes des Täufers“, am 24. Juni 2011 weihte ihn im Stephansdom in Wien Kardinal Christoph Schönborn zum Priester. Seit September 2011 ist Pater Fritz wieder im Redemptoristenkloster St. Alfons in Würzburg.


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