Was geschah am 19.06 ?
2018: Brandsicherheitswache Parkplatz Ozean

2017: Brandverdacht Laxenburgerstraße - Fehleinschätzung des Anzeigers

2015: Bergung eines Rettungswagens Gumpoldskirchnerstraße Bild

2015: Ehrungen im Zuge des Bezirksfeuerwehrtages Bild

2014: Schwerer Verkehrsunfall auf der B17 Bild

2013: Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall Mödlingerstraße

2013: TUS-Fehlalarm Fa.Kotz und Co

2013: Dachbrand im Zentrum von Guntramsdorf Bild

2012: TUS-Täuschungsalarm Fa. Du Pont Werk 2

2010: Bezirksfeuerwehrjugendbewerbe 2010 Bild

2009: Verkehrsunfall: B17 - Mödlingerstraße Bild

2008: Beistellung Kran

2007: TUS-Alarm bei Firma Farmgold

2005: Hochzeit Helga und Manfred Bild

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Hot Fire Drill (08.06.2013)

Um dem eher kalten Frühjahr ein wenig zu entfliehen ging es für 8 Teilnehmer beim Hot Fire Drill in einen Brandbunker mit Höchsttemperaturen von bis zu 500°C. Hauptziel war es jedoch nicht, wie man vielleicht fälschlicher Weise vermuten möchte, ein warmes Plätzchen zu suchen, sondern den vor kurzem aktiv gewordenen Atemschutzgeräteträgern die Möglichkeit zu bieten , das bisher Erlernte unter realitätsnahen Bedingungen anzuwenden.
Im ersten Durchgang wurde den Teilnehmern während einer Gewöhnungsübung das Brandverhalten und das dazugehörige „Lesen“ von Brandrauch näher gebracht. Im Außenbereich, also quasi im „Leo“ wurde mit dem Hohlstrahlrohr geübt, Sprühbilder und richtige Löschtaktiken, die eine Lebensversicherung beim Innenangriff bedeuten!
Beim zweiten Durchgang konnten die Trupps unter realistischen Bedingungen das Vorgehen in einem Brandobjekt trainieren. Übungsannahme war der Brand eines PKW´s in einer Tiefgarage. Bei annähend Nullsicht und extremer Hitzeentwicklung mussten die Teilnehmer eine vermisste Person auffinden, diese in Sicherheit bringen und anschließend das betroffene Fahrzeug ablöschen.

Das Feuer in geschlossenen Räumen macht natürlich keinen Unterschied zwischen Übung und Realität. Aus diesem Grund mussten sich alle Teilnehmer im Vorfeld einer Sicherheitsunterweisung unterziehen. Zusätzlich wurde durch mehrere Beobachter und den leitenden Instruktor auf die Sicherheit und das persönliche Wohlbefinden der Teilnehmer, während und nach den Interventionen, geachtet.
Auf Grund der extrem hohen thermischen Belastung, waren zusätzliche Überwürfe, so genannte „Poncho´s“ über den Atemschutgeräten und Helmen zu tragen, damit die Gerätschaften durch Hitze nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Es war unbestritten für alle eingesetzten Trupps ein eindrucksvoller und lehrreicher Ausbildungstag . Auf diesem Wege sei unserem Instruktor BM Hannes KAMPEL ein herzlicher Dank ausgesprochen.

Diese Art von Übungen sind unheimlich wichtig für jedes Feuerwehrmitglied, das unter Atemschutz einen in Brand geratenen, geschlossenen Raum betreten muss. Nur so kann gewährleistet werden, dass in derartigen Extremsituationen, Erlerntes auch abrufbar ist!!
//ah